Was kostet die Grundsteuer?
Die Grundsteuer wird in Deutschland seit der Reform 2025 neu berechnet: aus dem Grundsteuerwert, der Steuermesszahl und dem kommunalen Hebesatz. Die Höhe variiert stark je nach Gemeinde und Objekt — von unter hundert bis über tausend Euro pro Jahr. Bei vermieteten Objekten kann sie auf die Mieter umgelegt werden.
Unsere Quellen und Methodik
Alle Zahlen basieren auf offiziellen Quellen: Destatis (Statistisches Bundesamt), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesministerium der Finanzen (BMF), Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Inhalte werden quartalsweise auf Aktualität geprüft. Alle Berechnungen können bei Steuerberater oder Rechtsanwalt verifiziert werden. Wir bieten keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des RDG/StBerG an.
💰 Pro Jahr: stark objekt-/gemeindeabhängig
Kostenaufstellung im Detail
| Position | Richtwert (€) |
|---|---|
| Grundsteuerwert | vom Finanzamt festgelegt |
| Steuermesszahl | gesetzlich |
| Hebesatz | je Gemeinde |
| Ergebnis Jahresgrundsteuer | unter 100 bis über 1.000 |
Wie die Grundsteuer berechnet wird
Die Grundsteuer ist eine kommunale Steuer auf Grundbesitz, die jährlich anfällt. Seit der Grundsteuerreform, die ab 2025 gilt, wird sie neu berechnet: Aus dem vom Finanzamt festgestellten Grundsteuerwert und der gesetzlichen Steuermesszahl ergibt sich der Grundsteuermessbetrag, den die Gemeinde mit ihrem individuellen Hebesatz multipliziert. Da der Hebesatz von Gemeinde zu Gemeinde stark schwankt, unterscheidet sich die Grundsteuer für vergleichbare Objekte je nach Standort erheblich. Die Bundesländer konnten zudem unterschiedliche Modelle wählen, was die Berechnung regional variieren lässt.
Wer zahlt und was zu beachten ist
Die Grundsteuer schuldet die Eigentümerin oder der Eigentümer der Immobilie. Bei vermieteten Objekten kann sie über die Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden und ist damit für Mieter Teil der Nebenkosten. Durch die Reform hat sich die Belastung für viele Objekte verändert — manche zahlen mehr, andere weniger als zuvor, je nach Neubewertung und Hebesatzanpassung der Gemeinde. Eigentümer sollten den Grundsteuerbescheid prüfen und bei Fehlern in der Wertfeststellung Einspruch erwägen. Für die Budgetplanung gehört die Grundsteuer zu den festen jährlichen Kosten des Wohneigentums.
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Wie wird die Grundsteuer in Deutschland berechnet?
Seit der Reform 2025 aus dem Grundsteuerwert, der Steuermesszahl und dem kommunalen Hebesatz. Da der Hebesatz je Gemeinde stark schwankt, variiert die Grundsteuer für vergleichbare Objekte erheblich nach Standort.
Wer zahlt die Grundsteuer, Eigentümer oder Mieter?
Die Grundsteuer schuldet der Eigentümer. Bei vermieteten Objekten kann sie über die Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden und ist dann Teil der Nebenkosten.
Hat sich die Grundsteuer durch die Reform geändert?
Ja, durch die Neubewertung ab 2025 zahlen manche Objekte mehr, andere weniger als zuvor. Eigentümer sollten den Bescheid prüfen und bei Fehlern in der Wertfeststellung Einspruch erwägen.
Leutrim Miftaraj
Buchautor "Identity Over Discipline", Founder Innopulse Consulting GmbH (CH). Schreibt seit 2023 über persönliche Finanzen, ETF-Investments und SaaS-Strategien für DACH.