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Notgroschen

Liquide Reserve von 3–6 Monatsausgaben für unerwartete Ereignisse.

Unsere Quellen und Methodik

Alle Zahlen basieren auf offiziellen Quellen: Destatis (Statistisches Bundesamt), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesministerium der Finanzen (BMF), Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Inhalte werden quartalsweise auf Aktualität geprüft. Alle Berechnungen können bei Steuerberater oder Rechtsanwalt verifiziert werden. Wir bieten keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des RDG/StBerG an.

Definition

Der Notgroschen ist eine jederzeit verfügbare Reserve für unerwartete Ereignisse wie Reparaturen, Arbeitslosigkeit oder eine kaputte Waschmaschine. Empfohlen werden 3–6 Monatsausgaben, bei unsicherem Einkommen mehr. Er gehört auf ein separates, sicheres und schnell verfügbares Konto (z. B. Tagesgeld) — nicht in schwankende Anlagen. Der Notgroschen schützt davor, bei plötzlichen Ausgaben teure Schulden machen zu müssen.

Wie viel Notgroschen brauche ich?

Als Faustregel 3–6 Monatsausgaben. Wer ein sehr sicheres Einkommen hat, kommt mit weniger aus; Selbstständige und Alleinverdiener sollten eher mehr zurücklegen. Maßgeblich sind die Ausgaben, nicht das Einkommen.

Wo gehört der Notgroschen hin?

Auf ein Tagesgeldkonto — sicher, schnell verfügbar und getrennt vom Girokonto, damit er nicht im Alltag aufgebraucht wird. Tagesgeld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank und Kunde geschützt. Aktien oder ETF eignen sich nicht, da sie schwanken.

Beispiel

Bei Monatsausgaben von 2.000 € sollte der Notgroschen 6.000–12.000 € betragen. Liegt er auf einem Tagesgeldkonto, ist er bei einer Reparatur sofort da — ohne teuren Dispokredit.

Tipps

  • Notgroschen per Dauerauftrag systematisch aufbauen.
  • Auf einem Tagesgeldkonto mit Einlagensicherung halten.
  • Erst den Notgroschen aufbauen, dann langfristig anlegen.

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Häufige Fragen

Wie viel Notgroschen brauche ich?

3–6 Monatsausgaben für Angestellte, eher mehr für Selbstständige oder bei unsicherem Einkommen. Wichtiger als die Zahl ist die sofortige Verfügbarkeit.

Wo soll ich den Notgroschen parken?

Auf einem Tagesgeldkonto — sicher, verfügbar und durch die Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt. Nicht in Aktien oder ETF, da diese schwanken.

LM

Leutrim Miftaraj

Buchautor "Identity Over Discipline", Founder Innopulse Consulting GmbH (CH). Schreibt seit 2023 über persönliche Finanzen, ETF-Investments und SaaS-Strategien für DACH.