Rente in der Zukunft 2026 — Was erwartet die jüngere Generation?
Das gesetzliche Rentensystem steht vor enormen Herausforderungen. Wer heute jünger als 50 ist, sollte mit deutlich niedrigerem Rentenniveau planen.
Demografische Realität
In den 1960ern: 6 Beitragszahler pro Rentner. Heute: 2. In 2060: vermutlich 1,5. Bei gleichbleibender Beitragsstruktur sinkt das Rentenniveau weiter — von heute ca. 48% auf erwartet 38 bis 42% bis 2050.
Was bedeutet das konkret?
Wer heute 30 ist, plant am besten mit einer gesetzlichen Rente von ca. 35 bis 45% des letzten Nettos. Lücke: 30 bis 50%. Diese muss durch private und betriebliche Vorsorge geschlossen werden.
Strategie für Jüngere
Säule 1 nutzen, aber nicht überschätzen. Säule 2 (bAV) maximal mit Arbeitgeber-Match nutzen. Säule 3 (ETFs, Immobilien) als Hauptpfeiler. Frühes Anfangen ist der größte Vorteil.
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Häufige Fragen
Wird die gesetzliche Rente verschwinden?
Nein — sie bleibt Bestandteil der Altersvorsorge. Aber: das Niveau sinkt, Renteneintrittsalter steigt voraussichtlich auf 68 bis 70. Eigenvorsorge wird unverzichtbar.
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Leutrim Miftaraj
Buchautor "Identity Over Discipline", Founder Innopulse Consulting GmbH (CH). Schreibt seit 2023 über persönliche Finanzen, ETF-Investments und SaaS-Strategien für DACH.
Unsere Quellen und Methodik
Alle Zahlen basieren auf offiziellen Quellen: Destatis (Statistisches Bundesamt), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesministerium der Finanzen (BMF), Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
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