Minijob oder Midijob 2026 — Was lohnt sich mehr?
Minijob (bis 556 EUR) und Midijob (556 bis 2.000 EUR) haben unterschiedliche steuer- und sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen — und unterschiedliche Vor- und Nachteile.
Minijob — Vor- und Nachteile
Bis 556 EUR/Monat (2026). Steuer- und sozialversicherungsfrei für Arbeitnehmer (außer Rentenversicherung — befreibar). Vorteil: 100% netto. Nachteil: keine echte Sozialversicherung, niedrige Rentenpunkte.
Midijob — Übergangsbereich
556 bis 2.000 EUR/Monat. Reduzierte Sozialabgaben (Faktor F nach Einkommen). Volle SV-Ansprüche bei reduzierten Beiträgen. Steuer- und Sozialabgaben gestaffelt nach Einkommen.
Was lohnt sich?
Bei niedrigem Verdienst: Minijob — höchste Netto-Quote. Bei wachsenden Stunden: Übergang in Midijob besser als Minijob-Einkommen knapp halten. Bei langfristiger Karriere: Midijob mit voller SV.
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Häufige Fragen
Verliere ich den Minijob-Vorteil bei 557 EUR?
Ja — über 556 EUR fällst du in den Midijob-Bereich. Aber: gleitend, nicht abrupt. Bei 600 EUR: ca. 30 EUR Sozialabgaben. Kein Schock, sondern weiches Übergangsmodell.
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Leutrim Miftaraj
Buchautor "Identity Over Discipline", Founder Innopulse Consulting GmbH (CH). Schreibt seit 2023 über persönliche Finanzen, ETF-Investments und SaaS-Strategien für DACH.
Unsere Quellen und Methodik
Alle Zahlen basieren auf offiziellen Quellen: Destatis (Statistisches Bundesamt), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesministerium der Finanzen (BMF), Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Inhalte werden quartalsweise auf Aktualität geprüft. Alle Berechnungen können bei Steuerberater oder Rechtsanwalt verifiziert werden. Wir bieten keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des RDG/StBerG an.