Wirtschaft

Inflation

Allgemeiner Anstieg des Preisniveaus, der die Kaufkraft des Geldes senkt.

Unsere Quellen und Methodik

Alle Zahlen basieren auf offiziellen Quellen: Destatis (Statistisches Bundesamt), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesministerium der Finanzen (BMF), Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Inhalte werden quartalsweise auf Aktualität geprüft. Alle Berechnungen können bei Steuerberater oder Rechtsanwalt verifiziert werden. Wir bieten keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des RDG/StBerG an.

Definition

Inflation ist der allgemeine, anhaltende Anstieg des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen. Sie senkt die Kaufkraft des Geldes: Für denselben Betrag bekommst du im Lauf der Zeit weniger. Gemessen wird sie über den Verbraucherpreisindex. Inflation zehrt langfristig spürbar an unverzinstem Erspartem — ein Hauptgrund, warum reines Kontosparen für den Vermögensaufbau nicht ausreicht.

Warum Inflation dein Geld betrifft

Geld, das niedrig verzinst auf dem Konto liegt, verliert bei Inflation real an Wert. Bei 2 % Inflation sind 10.000 € nach zehn Jahren real nur noch rund 8.200 € wert. Das ist der Hauptgrund, warum langfristiges Sparen auf dem Konto allein nicht ausreicht.

Schutz vor Inflation

Breit gestreute Sachwerte wie Aktien (über ETF) haben langfristig die Inflation meist übertroffen. Auch Gehaltserhöhungen sollten mindestens die Teuerung ausgleichen. Wichtig ist, zwischen sicherem Notgroschen (Tagesgeld) und langfristigem Anlagegeld (Sachwerte) zu unterscheiden.

Beispiel

Bei 2 % Inflation pro Jahr verliert ein unverzinstes Konto über zehn Jahre rund 18 % an realer Kaufkraft — aus 10.000 € werden real etwa 8.200 €.

Tipps

  • Langfristiges Geld in breit gestreute Sachwerte (z. B. ETF) investieren.
  • Bei Gehaltsverhandlungen mindestens den Inflationsausgleich anstreben.
  • Notgroschen trotzdem sicher auf Tagesgeld halten — Sicherheit geht hier vor.

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Häufige Fragen

Wie schütze ich mich vor Inflation?

Langfristiges Geld in Sachwerte wie breit gestreute ETF investieren, die historisch die Inflation übertroffen haben. Den Notgroschen aber sicher auf Tagesgeld belassen.

Ist Inflation immer schlecht?

Eine moderate Inflation (Zielwert der EZB rund 2 %) gilt als normal. Problematisch wird sie, wenn sie hoch ist oder Ersparnisse real entwertet, ohne dass Löhne und Zinsen mithalten.

LM

Leutrim Miftaraj

Buchautor "Identity Over Discipline", Founder Innopulse Consulting GmbH (CH). Schreibt seit 2023 über persönliche Finanzen, ETF-Investments und SaaS-Strategien für DACH.